Geschichte
Die Legende des Efferdlands
Vor ungezählten Zeitaltern war das Efferdland ein anderes Land. Es war eine namenlose, dunkle Weite. Da erschien Mupfel, der Schöpfer, und formte in zwölf Tagen Berge und Ebenen, Wälder und Wüsten, Sümpfe und Inseln, Flüsse und Meere. Schließlich erschuf er die Völker des Landes, damit sie ihre eigene Geschichte schreiben konnten.
Lange Zeit wandelte Mupfel selbst unter den Sterblichen. Seine Gegenwart erfüllte das Land mit Leben, Hoffnung und Stärke. Doch die Völker vergaßen mit den Jahren Ehrfurcht und Dankbarkeit. So zog sich der Schöpfer aus der Welt zurück und überließ sein Werk seinem eigenen Schicksal.
Seit jenem Tag scheint das Licht schwächer, die Flüsse fließen träger und selbst die Jahreszeiten wirken, als warteten sie auf etwas, das längst verloren ging. Dennoch ist der Glaube an Mupfel niemals erloschen. Seine Priester bewahren die alten Überlieferungen und verkünden die Prophezeiung, dass der Schöpfer eines Tages zurückkehren und seinen Platz unter den Göttern wieder einnehmen wird.
Bis dahin liegt das Schicksal des Efferdlands in den Händen seiner Bewohner. Mutige Abenteurer durchstreifen uralte Wälder, vergessene Ruinen und dunkle Höhlen, stellen sich Monstern und finsteren Mächten und schreiben mit jeder Tat ein neues Kapitel der Geschichte dieses alten Landes.
Wer das Efferdland betritt, betritt nicht nur eine Welt voller Gefahren und Geheimnisse – sondern eine Welt, deren größte Legende vielleicht noch nicht zu Ende erzählt ist.
So siehe auch: Mupfel, Anderland
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